Wie der Friedmarsweg zu seinem Namen kam

Montag 30 März 2009

Der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten ist bekanntlich die Gerade. Fährt man mit dem Auto nicht quer Beet, sondern die kürzeste Autobahn-Verbindung zwischen Konstanz(-Litzelstetten) und Chemnitz(-Ebersdorf), so wird es etwas mehr, ca. 640 km. Und da man ja beim Wandern auch mal links und rechts sehen will, gingen wir im ersten Ansatz von 800 km aus.

Als wir mit unserem Vorhaben an die Öffentlichkeit (unserer Bekannten und Freunde) traten, folgte auf unsere Worte “…800 km Wandern” fast jedes Mal die Antwort: “Aha, Jakobsweg!” Dank HaPe Kerkeling ist der ja in aller Munde, selbst bei Nichtwanderern. Bis mich irgendwann der Schabernack zur Entgegnung trieb: “Nee, Friedmarsweg!”

Nun hatte das Vorhaben seinen (internen) Namen weg. In Wirklichkeit folgt unsere Route ein kleines Stück dem Badischen Jakobsweg, dann dem Schwäbische-Alb-Südrandweg und dem Frankenweg. Nur das letzte Stück ab Kulmbach ist Eigenschöpfung. Aber auch das ist eine Anmaßung. Denn die Wege sind ja alle schon vorhanden – man muss sie nur laufen…


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