Ich hatte ein Fleckchen Erde in der Fränkischen Schweiz vor dem geistigen Auge und dachte: “Dort am Abend das Zelt aufschlagen, zum Bach gehen…”
“Ach wie schön!” entgegnete Monika. “Und dann steht nachts eine Wildsau im Zelt oder der Oberförster… Nee, zum Zelten fahren wir an die Ostsee. ” Na gut, halb überzeugt.
“Und wer soll denn das alles schleppen?” Auf ins Internet und nach dem leichtesten Zelt, der leichtesten Isomatte und dem leichtesten Schlafsack gesucht, anschließend nach Empfehlungen für mitzunehmendes Gepäck. Und wurde zu allem fündig. Und erinnerte mich, im Keller noch eine alte Federwaage zu haben. Dann wog ich den Rucksack samt Anorak, Regen-Überhose, Wandersandalen etc. pp. Verflixt, da kommen ja ohne Getränke und Verpflegung locker 9 kg zusammen! Nee, das muss nicht sein. Schließlich soll ja diese Tour quer durch Deutschland immer noch Spaß machen. Und so entschieden wir uns einstimmig für Übernachtung in Hotels und Pensionen. In welchen, das würde erst feststehen, wenn die Etappenorte klar sind. (Es sollte sich übrigens später noch zeigen, dass auch umgekehrt Etappenorte den (nicht) vorhandenen Hotels angepasst werden mussten.)