von Schmilka Hirschmühle bis Brand

Freitag 10 April 2009

1. Etappe  mit Hans von Schmilka Hirschmühle bis Brand über Großen Winterberg – Schramm-Steine – Ostrau – Goßdorf-Kohlmühle

Mit der Fähre zum Wanderstart

Mit der Fähre zum Wanderstart

Schon die Anreise war spannend. Bislang durchfuhren wir jeweils das Elbtal der Sächsischen Schweiz lediglich auf dem Weg ins Böhmische. Aber mit der Bahn war´s viel genussvoller. Endziel: Schmilka-Hirschmühle, eine S-Bahn-Station nach Krippen. Während der Fahrt bot sich ein herrlicher Blick auf das Panorama der Sächsischen Schweiz mit ihren hübschen kleinen Ortschaften an der Elbe.
In Hirschmühle erwartete uns wenige Meter von der Bahnstation entfernt die Fähre. Im Sonnenschein ging es in wenigen Minuten nach Schmilka.

Hier startete wiederum gleich am Anleger die Wanderung. Der EB (zunächst nur als E3 ausgeschildert) – kommend vom tschechischen, knapp zwei Kilometer entfernten Hrensko – biegt in Schmilka von der stark befahrenen Bundesstraße 172 (Bad Schandau – Decin) ab und führt durch den sehr einladenden Ort. In den kl., hübschen und gepflegten Häusern befinden sich viele Cafés und Restaurants sowie Kioske. Also noch mal Wasser gefasst und ein paar Riegel – und auf ging´s.

Zeichen_malerweg

Der Malerweg

Zunächst ist der E3 noch nicht ausgeschildert, er führt weggleich mit dem hier grün markierten Malerweg zum Großen Winterberg. Unsere Empfehlung wäre allerdings, den etwas längeren Aufstieg, rot markiert, über den Aussichtspunkt Kipphorn zu wählen: Denn von hier bietet sich ein traumhafter Blick über die Elbe zum Lilienstein, wie er auf der gesamten Wanderung nicht wieder geboten wird.
Wer diese ersten zwei/drei km zum Großen Winterberg hinter sich hat – ab der Hälfte etwa ist auch der E3 ausgeschildert, ist warm gelaufen, denn es geht über den Bergsteig (wie der Name schon sagt) bzw. den Erlsgrund hübsch bergan. Aber der Winterberg (556 m) ist die ersten Schweißtropfen wert: Vom Aussichtsturm (1971 bis 2008 gesperrt!) bietet sich ein klasse Rundblick, Restaurant und Terrasse verlocken zum Verweilen. Die Nationalpark-Station verrät viel Interessantes zu Flora und Fauna, geologischen Besonderheiten und zeigt, dass der Winterberg schon lange zu den bevorzugten Zielen von Malern und Naturliebhabern gehört (-> Malerweg). (www.grosserwinterberg.de)

Aber weiter geht´s – ab nun blau markiert und stets wunderbar ausgezeichnet. Bisher recht einsam unterwegs, kommen uns nun mehr und mehr andere Wanderer entgegen – wir nähern uns den Schrammsteinen – dem Herzstück der Sächsischen Schweiz.

Blick von den Schrammsteinen

Blick von den Schrammsteinen

Wäre sicher ein Motiv für manchen Maler gewesen

Wäre sicher ein Motiv für manchen Maler gewesen

Pitoreske Felsen beeindrucken und bieten herrliche Ausblicke – die werden von zahlreichen Wanderern genossen. Auf dem weiteren Weg sind immer wieder Kletterer bei ihren sportlichen Unterfangen zu beobachten.
Über den Lattengrund geht es gemächlich und romantisch hinab, dann über den Klüftelweg wieder hinauf nach Ostrau, dort hinab in den Kirnitzschgrund und gleich wieder viele Stufen hinauf zu einem einladenden Aussichtpunkt – ein erster Blick zurück auf Ostrau – unmittelbar in der Nähe befindet sich hier auch eine hübsche Grotte.

Nun folgt das erste Asphaltstück – bis zur Kreuzung mit einer weiteren Straße weiter bergan, dann hinab nach Goßdorf-Kohlmühle. Auch ab hier geht es durch den Ochelgrund auf Asphalt weiter bis Gluto – der Abschnitt ist wenig beeindruckend. Wir empfehlen ihn mit der Bahn zurück zu legen, die parallel der Straße nach Gluto fährt – der Aus/Anblick ist derselbe, nur ein Stück Straßenmarsch bleibt erspart.
Nächstes Ziel Brand. Ein Schild verrät uns, dass dort eine Baude auf uns warten könnte. Ein Anruf bestätigt: Zwei Betten wären trotz der Osterfeiertage frei. Na dann, nichts wir hin – die Karte wie auch der Wirt versprechen: Es ist nicht mehr weit. Stimmt, nur noch hoch: 865 Stufen unterschiedlicher Höhe und Tiefe warten zum Tagesabschluss auf uns. Aber die Belohnung ist einmalig: Die Brand-Baude ist ganz nach unserem Geschmack. Vor der Sonnenterrasse liegt das ganze Panorama des Elbsandsteingebirges mit all seinen Tafelbergen zu unseren Füßen – beeindruckend auch der Lilienstein – unser morgiges Ziel – und die Festung Königstein.

Blick von der Brandbaude

Blick von der Brand-Baude

Mit diesem Blick genießen wir unser Abendbrot und ein Glas Wein.

Brand-Baude:
Rund 50 Betten, Pensionszimmer, aber auch eingestellt auf Wanderer (übernachten im Schlafsack in 2-, 4- oder 8-Bett-Zimmern mit Gemeinschaftsdusche. Pro Person 10 Euro/Nacht, Hüttenschlafsack (bei Bedarf 3 Euro), sehr reichhaltiges Frühstück 6 Euro),
Tel.: 035975/ 844 25,
E-Mail: info@brand-baude.de,
www.brand-baude.de


5 Kommentare for 'von Schmilka Hirschmühle bis Brand'

  1.  
    18. November 2010 | 20:04
     

    Danke sehr an den Webmaster.

    Gruss Elisa

  2.  
    25. Dezember 2010 | 04:22
     

    awesome blog, do you have twitter or facebook? i will bookmark this page thanks. peace maria

  3.  
    Veparbireejek
    27. Dezember 2010 | 15:54
     

    Happy New Yearhttp://nfksghjskf.com/ – , everyone! :)

  4.  
    WotteSort
    4. Januar 2011 | 13:29
     

    Happy New Year, everyone! :)

  5.  
    rigAduriGed
    11. Januar 2011 | 12:54
     

    Hi everybody! Proof good fortune in Late-model Year!

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