von Hartmansbach bis Geising

Samstag 2 Mai 2009

4. Etappe mit Hans von Hartmansbach bis Geising über Liebenau – Lauenstein

Der Aussichtspunkt an der Talsperre gehört zwar nicht zum E3/EB … aber wenn wir schon mal da sind. Außerdem entdecken wir so einen Weg, der uns einen Teil des Rückweges zum E3/EB als Straßenwanderung erspart. (An der Fischmühle weist in Richtung Bergbaude ein Schild zur Aussicht.

Ein Umweg der sich lohnt: zur Bergbaude in Hartmannsdorf

Ein Umweg der sich lohnt: zur Bergbaude in Hartmannsdorf

Ohne Worte

Ohne Worte

Diesen Weg sollte man nehmen. Von der Aussicht führt ein weiterer Weg schnurstracks zur Baude – ach, hätten wir das doch nur am Vorabend gewusst.).

Bis zum Betriebsgelände kennen wir den Weg dann ja. Kurz bevor wir dort auf den E3/EB abbiegen, kommt unser Talsperren-Verantwortlicher und gibt uns fröhlich winkend einen Gruß mit auf den Weg. Und nun werden wir belohnt für das gestrige Asphaltgetrampel. Zunächst entlang der Talsperre, später an der Gottleuba sind Weg und Landschaft traumhaft.

Weiter geht's auf der Alten Poststraße

Weiter geht's auf der Alten Poststraße

Lediglich einmal wird es kurz gruselig. Die Autobahn überspannt das Tal der Gottleuba mit einer riesigen Brückekonstruktion.

Leicht bergan geht es übers Feld gen Erzgebirge, das sich von der Kuppe vor uns ausbreitet. Am Wegesrand ein hübscher Postmeilenstein von 1732. Von fern grüßt der Geising, unser heutiges Etappenziel.

Doch zunächst geht es hinab nach Liebenau, um dann aus dem Ort heraus wieder leicht bergauf über den Mühlberg (608m) in Richtung Lauenstein zu gehen. Das Erzgebirge liegt wie aufgefädelt vor uns – wir können uns nicht satt sehen. Auf einer Kuppe laden Hütte und Bank zum Verweilen und Genießen ein: Mittagspause. Kurz darauf verlieren wir kurz den Weg, da wir ein Wanderschild falsch deuten, merken rasch unseren Fehler und kehren zum Wanderschild zurück. Diesmal gelingt die Interpretation – es geht hinab in das malerische Örtchen Lauenstein mit seinem hübschen Marktplatz, an den das Schlossareal angrenzt. Unbedingt eine Besichtigungspause einplanen!

Königlich-sächsischer Postmeilenstein in Lauenstein

Königlich-sächsischer Postmeilenstein in Lauenstein

Hier scheint die Zeit wahrlich stehen geblieben zu sein

Hier scheint die Zeit wahrlich stehen geblieben zu sein

Vorbei am Königlich-sächsischen Stationsstein geht es wieder Mal bergan (Schafskuppe 608m) – immer gen Geising, der sich wie neugierig aus dem Panorama bohrt. Ein wunderbarer Weg durch liebliches Gelände. In Geising angekommen, würden wir fast noch mal zurück gehen wollen. Ein wundervoller Wandertag endet hier für uns.


Bis jetzt gibt es keine Kommentare hierzu.

Schreibe einen Kommentar

(erforderlich)

(erforderlich)


Hinweise zu den Kommentaren
Zeilen und Absä&tze werden automatisch umgebrochen. Die E-Mail Adresse wird nicht angezeigt. Achte bitte darauf was Du veröffentlichst.

Um deinen Kommentar zu formatieren benutze bitte die Funktionsbuttons.


RSS Feed zu diesem Beitrag | TrackBack URI