Ein wenig Technik

Montag 18 Mai 2009

Bevor ich mich einzelnen Etappen widme, jetzt etwas Computeranwendung.

Da ich mit der Rechentechnik solange glücklich verheiratet bin wie mit meiner Frau – nämlich seit 1965 – , war es für mich nahe liegend, für Vorbereitung und Durchführung einer solchen Langstreckentour in unbekanntem Gebiet die Möglichkeiten des Computers zu nutzen. Ich wollte Karten und geplante Wege elektronisch gespeichert mitführen, gegebenenfalls per GPS den Standort bestimmen sowie den gelaufenen Weg aufzeichnen.

HX4700 von HP mit höchster Auflösung

HX4700 von HP mit höchster Auflösung

HX4700 von HP mit geringster Auflösung

HX4700 von HP mit geringster Auflösung

Und über eines der Wunderwerke namens Handheld-Computer oder PDA verfügte ich bereits seit längerer Zeit. Der HX4700 von HP ist zwar nicht mehr das Neueste auf diesem Gebiet, aber er verfügt mit dem großen Display von 640×480 Pixeln über gute Darstellungs-Möglichkeiten von Karten. (Linkes Bild: kleinste Auflösung für die Anzeige einer gesamten Etappe. Rechtes Bild: größte Auflösung mit feinsten Details) Da ich eher ein vorsichtiger Mensch bin, setzte ich auf Redundanz und besorgte mir ein baugleiches Zweitgerät.

Die Laufzeit des normal eingebauten 1800 mAh-Akkus ließ mich zweifeln, ob er einerichtig lange Tagestour bei eingeschalteter Bluetooth-Verbindung durchsteht. Also besorgte ich mir zwei 3600 mAh-Akkus über einen Internet-Händler – und bin begeistert. Mit dieser Energiequelle ist der Rechner auch der längsten Tour bei Nutzung aller Funktionen wie WLAN und Bluetooth gewachsen.

Zur Aufzeichnung verwende ich mit sehr gutem Erfolg den GPS-Datenlogger G-Rays 2 von Wintec. Er kann bis 131000 Wegpunkte speichern – ausreichend  für ca. 2 Wochen Wandern. Bei Bedarf überträgt er über Bluetooth die aktuelle Position zum Rechner – aber eben nur bei Bedarf. Die Wegedatei lässt sich über Bluetooth auf den Handheld sichern.

GPS-Datenlogger G-Rays 2 von Wintec

GPS-Datenlogger G-Rays 2 von Wintec

Vielleicht taucht jetzt bei dem einen oder anderen Leser die Frage auf, weshalb ich nicht eines der fertig vorkonfigurierten GPS-Navigationsgeräte verwende. Der Grund ist ganz einfach der, dass der HX4700 bei mir nicht mehr aus dem normalen Leben weg zu denken ist. Die Pocket-Version von Word, Excel und Outlook nutze ich häufig, mit der Geld-Verwaltung Cash Organizer von Inesoft habe ich ständig den Überblick über das sich vergrößernde Loch in der Geldbörse ;-)

Andererseits halte ich die Trennung in GPS-Datenerfassung (die vom Beginn bis zum Ende einer Tour ständig mitläuft) und Kartenanzeige auf dem Handheld-Computer (der nur erforderlichenfalls eingeschaltet und noch seltener per Bluetooth mit dem GPS verbunden wird) für sehr sinnvoll.

Als Software benutze ich die digitalen Karten von MagicMaps auf dem PC sowie MagicMaps2Go auf dem HX4700. Diese Software überzeugt nicht zuletzt auf Grund der möglichen Datenkonvertierung in fast alle gängigen Formate. Zu den Einzelheiten der Wege-Planung folgt ein gesonderter Abschnitt.

Wer Interesse hat an den erstellten Weg-Dateien im PTH-, GPX- oder KML-Format – letzteres für die direkte Anzeige des Weges in GoogleEarth – , möge es mir bitte per e-mail auf friedmarsweg@gmx.de mitteilen. Ich sende sie dann gerne zu.


1 Kommentar for 'Ein wenig Technik'

  1.  
    14. Dezember 2010 | 04:52
     

    While there is life there is hope.

    ———————————–

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