Etappe 33 Münchberg – Schwarzenbach 17.07.09

Dienstag 28 Juli 2009

Oberhalb der Bahnstrecke kommen wir zunächst auf gutem Weg schnell voran.

Dann wird es immer verrückter -

die Traktorspuren werden immer tiefer und sind oft meterweit mit Wasser gefüllt, die hoch stehende Mitte ist von schulterhohem indischem Springkraut zugewachsen. Links und rechts der Spuren steht undurchdringliches Dickicht.

Dann kommt die Spitze: die Traktorspuren hören auf, der “Waldweg” auf der Karte wird zu einem kaum erkennbaren Pfad, links ein Bach, rechts Schlamm, dazwischen der einen halben Meter breite rutschig-hügelige Saum.

Plötzlich ist eine Eisenbahnbrücke da,

davor dann ein Steg über den Bach und die Gewißheit,

soeben auf einem markierten Wanderweg gelaufen zu sein…

Wir sind offenbar im Bereich der Petri-Jünger angekommen und finden einen

schönen Platz am Teich – gerade rechtzeitig, um sich beim ersten Gewitterschauer unterstellen zu können.

Von da an haben wir bald wieder Sonnenschein und einen guten Weg neben der Bahnlinie im Tal der Sächsischen Saale, die sich hier in zahlreichen Mäandern dahin windet.

Nach Seulbitz endet ein guter Feldweg plötzlich im Nirwana,

nochmals geht es querfeldein durch hohes Gras. Danach haben wir eigentlich wieder recht gute Wege bis hinein nach Schwarzenbach.

In Föhrbau läuft Monika auf leicht abfallender Straße vorneweg – und stürzt plötzlich. Eine Seite eines Kanaldeckels lag etwa 5 cm tiefer als die Straßendecke, hier war sie mit dem Fuß umgeknickt. Zum Glück ist ihr nichts weiter passiert. Aber wir müssen ihr erst einmal aus dem Rucksackgeschirr heraus helfen, damit sie überhaupt aufstehen kann.

Der Weg führt kurz vor Schwarzenbach unmittelbar an der Saale entlang – sie ist hier schon ein richtiger Fluss.

Dann noch einmal ein richtiger Regenguss. Wir stehen unter einem Baum, aber es wird immer nässer. Doch für Bettine und Anatol ist klar, dass nach wenigen Metern der „Spaß“ sein Ende hat – am Bahnhof von Schwarzenbach nehmen wir Abschied von den beiden Dresdenern, die hier das Auto für die Rückfahrt geparkt hatten. Was wir nicht gefunden haben an diesem Tag, das sind die Pilze, die die beiden mitnehmen wollten. Schade!

Wir zwei schauen mal kurz bei EDEKA hinein und genehmigen uns eine kleine Kaffeepause. Dann geht es weiter nach Quellenreuth, ca. 3 km über Feldwege und abgeerntete Heuwiesen.


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