Was war nicht alles los in den letzten Wochen.
Gustav mit Ranzen Immer waren wir auf Achse. Beim 6. Geburtstag unseres Enkels Gustav in Aschheim bei München durften wir nicht fehlen – wir unterstützten ja den Geburtstagsmann beim Herbeischleppen des heiß ersehnten Schulranzens für den Kleinen.
Das war Ende April.
Dann ging es zurück nach Chemnitz – der alljährliche Ausflug mit der Runde unserer langjährigen Freunde folgte. Diesmal fuhren wir auf drei Tage in den Spreewald. Wir hatten Glück mit dem Wetter, vorausgesetzt man rechnet Mücken nicht zum Wetter. Die kleinen Biester hatten Anfang Mai bereits Hochsaison. “Es dauert nur 14 Tage” sagte unser Bootsführer. Was nützt das aber, wenn man genau in dieser Zeit zu Besuch ist…
Hagia Sophia Anschließend ging es fast nahtlos weiter. Nach langem Zögern hatten
wir uns für eine einwöchige Studienreise durch die Westtürkei entschieden. Dank warmen sonnigen Wetters und eines hervorragenden Reiseführers war es ein großes Erlebnis. Er brachte es auf den Punkt, als er wieder einmal zeitiges Wecken verkündete: “Wir sind doch schließlich auf einer Rundreise – und nicht im Urlaub!”
Als wir zuhause waren, stauten sich die Erlebnisse im Kopf. Ein Glück, dass es die moderne Technik gibt. Eine Diashow am 28”-Bildschirm ist zudem allemal unterhaltender als Fernsehen. Und so konnten wir nachträglich die Eindrücke sortieren – und z. B. vom Bild der Hagia Sophia die störenden Verkaufsbuden abschneiden…
Chor in Barr Pfingsten wartete dann schon wieder ein besonderes Erlebnis auf uns: wir fuhren mit dem Rottluffer Männerchor zum Besuch nach Barr im Elsass. Die dreitägige Busreise in die Geburtsstadt des sächsischen Lokomotivenkönigs Richard Hartmann war nicht zuletzt dank der offenherzigen Art unserer französischen Partner tief beeindruckend. Hinzu kam, dass ein strahlend blauer Himmel über den Vogesen und der Rheinebene stand.
Die zwei Wochen nach Pfingsten hielten wir durch, genossen die Feier des 60. Geburtstages unserer Schwägerin Gudrun und am 6. Juni ein tolles Konzert des Chemnitzer Bläserquintetts C-Brass in der Lutherkirche, bevor wir am Abend spät noch nach dem Packen der Rucksäcke die einzige vorhandene Flasche Bier köpften: “Morgen früh sind wir sowieso hundemüde. Also kann es auch noch eine Viertelstunde später werden…”
Der Wecker stand auf 3:30 h.