<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>weitwander-blog</title>
	<atom:link href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de</link>
	<description>Wandertagebuch</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 21:16:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
		<item>
		<title>Von Insul nach Bad Münstereifel 23,1 km</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/09/von-insul-nach-bad-munstereifel-231-km/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/09/von-insul-nach-bad-munstereifel-231-km/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 14:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Münstereifel]]></category>
		<category><![CDATA[Daubiansmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Effelsberger Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Hummerzheim]]></category>
		<category><![CDATA[Insul]]></category>
		<category><![CDATA[Odesheim]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2172</guid>
		<description><![CDATA[Sonnabend, 12. Juni 2010 Wir verabschieden uns nach dem Frühstück von Sigrun und Eckhard, die heute mit dem Auto weiter reisen. Das Gasthaus Keuler in Insul lassen wir in bester Erinnerung zurück – wirklich eine angenehme Übernachtungsstätte. Das Wetter ist heute zweigeteilt, zuerst haben wir Sonne und machen gutes Tempo, z.T. auf asphaltierten Wanderwegen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonnabend, 12. Juni 2010</p>
<p>Wir verabschieden uns nach dem Frühstück von Sigrun und Eckhard, die heute mit dem Auto weiter reisen. Das Gasthaus Keuler in Insul lassen wir in bester Erinnerung zurück – wirklich eine angenehme Übernachtungsstätte.</p>
<p><a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1020987.jpg" rel="lightbox[2172]" title="P1020987_thumb"><img class="alignleft size-full wp-image-2178" title="P1020987_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1020987_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>Das Wetter ist heute zweigeteilt, zuerst haben wir Sonne und machen gutes Tempo, z.T. auf asphaltierten Wanderwegen auf der alten Bahntrasse – sogar durch einen Tunnel führt uns der Weg. Nach dem Dörfchen Schuld mit seiner<a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110677.jpg" rel="lightbox[2172]" title="P1110677_thumb"><img class="alignright size-full wp-image-2180" title="P1110677_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110677_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a> imposanten Flussschleife biegen wir von der Ahr ab und gehen neben der Straße auf einem Asphalt-Radweg. Vor diesem relativ langen Abschnitt bis zum Abbiegen in einen Waldweg bei der Daubiansmühle hatten wir Respekt – wir befürchteten zum heutigen Sonnabend viel Betrieb durch Radfahrer. Aber vielleicht hat sie der Name des hier fließenden Baches abgeschreckt: Armuthsbach. So nerven nur die jaulenden Motorräder, die nebenan auf der kurvenreichen Straße ihre PS ausleben. Naja, wer so viel Geld für sein Hobby ausgibt, muss es auch sehen und hören lassen…</p>
<p><a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110681.jpg" rel="lightbox[2172]" title="P1110681_thumb"><img class="alignleft size-full wp-image-2182" title="P1110681_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110681_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>Es folgt ein langer Abschnitt auf guten Waldwegen. Beim Anstieg hinauf nach Odesheim wird es uns richtig warm. Der Name soll wohl vom alten Germanengott Odin herrühren – zumindest hat man mit einer Odinstraße noch einmal nachgelegt.</p>
<p>Als wir wieder hinuntersteigen ins Tal, stellen wir fest, dass wir viel bequemer unten am Bach hätten weiterlaufen sollen. Aber dann hätten wir ja das Dorf des Odin nicht gesehen. Also Schweiß für den Germanengott geopfert – hoffentlich nimmt er das Opfer gnädig an.</p>
<p>Es sieht nicht danach aus. Wie wir die Höhe bei Hummerzheim erreichen, <a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110688.jpg" rel="lightbox[2172]" title="P1110688_thumb"><img class="alignright size-full wp-image-2184" title="P1110688_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110688_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>genießen wir in südlicher Richtung noch einmal den weiten Blick über die Eifelhöhen. Aber von Nordwesten zieht tiefhängender Regen heran. Der in der Karte eingetragene Weg fehlt in der Natur wieder einmal, so gehen wir am Waldrand entlang und ein kurzes Stück ziemlich steil den Wald hinunter und kommen im Tal des Liersbaches an.</p>
<p><a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110689.jpg" rel="lightbox[2172]" title="P1110689_thumb"><img class="alignleft size-full wp-image-2186" title="P1110689_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110689_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>Mit uns kommt aber auch der Regen im Tal an. Im hohen Gras entdecken wir einen Rehbock – es dauert lange, bis er sich zur Flucht entschließt. Wer weiß, was er dort Gutes zu fressen gefunden hatte…</p>
<p>Bis zum Ziel geht es fast nur durch Wald. Doch da es sich nun ziemlich <a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110693.jpg" rel="lightbox[2172]" title="P1110693_thumb"><img class="alignright size-full wp-image-2176" title="P1110693_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110693_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>eingeregnet hat, tropft es auch bereits tüchtig vom Blätterdach. Wir werden patschnass. Den Talgrund laufen wir aufwärts, aber er wird immer nässer. Und dann gibt es doch noch eine Steigerung von “unangenehm” – Holzeinschlag…</p>
<p>Was die großen Radschlepper mit ihren überdimensionalen Reifen aus einem Wanderweg machen können, ist schlicht unbeschreiblich. Ein Glück, dass wir gute Schuhe und viel Humor haben. Unter einer alten Fichte, die einigermaßen Schutz vor dem Regen bietet, packen wir unser Navigationsgerät aus und beschließen, die ca. 200 m bis zu einem festen Waldweg “querwaldein” zu überwinden.</p>
<p>Der Rest ist im Vergleich dazu fast so etwas wie Spaßwandern. Wir laufen den Effelsberger Weg durch den Stadtwald Münstereifel. Ein junger Mann mit zünftiger Ausrüstung kommt uns entgegen und zuckt auf unsere Frage, wohin es heute noch gehe, erst einmal mit den Schultern. “Speak you english?” fragt er. Und so erfahren wir, dass der junge Amerikaner heute die Nacht zeltend im Wald zubringen will. Prr – bei diesem Wetter…</p>
<p>Wir gehen am Schießbach hinunter zur Schleidtalstrasse und stoßen gleich am Ortseingang auf unser Hotel mit dem Charme von gestern – nach diesem nassen Tag fühlen wir uns hier gut aufgehoben.</p>
<p>Ich gehe am Abend zur Erkundung nochmal allein in die Stadt und erfahre dort, dass morgen ein Treffen von Musikzügen stattfindet – ein guter Auftakt für den morgigen Ruhetag.</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/09/von-insul-nach-bad-munstereifel-231-km/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Altenahr nach Insul 13,4 km</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/04/von-altenahr-nach-insul-134-km/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/04/von-altenahr-nach-insul-134-km/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 11:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Ahrtalradweg]]></category>
		<category><![CDATA[Altenahr]]></category>
		<category><![CDATA[Hönningen]]></category>
		<category><![CDATA[Insul]]></category>
		<category><![CDATA[Liers]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2155</guid>
		<description><![CDATA[Freitag, 11. Juni 2010 Wir haben ein Traumwetter. Und nach rasch überstandenem Ärger mit dem Hotel geht es an der Ahr entlang, bei strahlendem Sonnenschein und nur ab und zu einem weißen Wölkchen, dafür aber einem angenehm leichten Wind. Wir haben am heutigen Tag nur eine Kurzstrecke zu bewältigen. Der Rotweinwanderweg endete ja in Altenahr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 11. Juni 2010</p>
<p>Wir haben ein Traumwetter.</p>
<p><a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110647.jpg" rel="lightbox[2155]" title="Ahrtalradweg"><img class="alignleft size-full wp-image-2160" title="Ahrtalradweg" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110647_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>Und nach rasch überstandenem Ärger mit dem Hotel geht es an der Ahr entlang, bei strahlendem Sonnenschein und nur ab und zu einem weißen Wölkchen, dafür aber einem angenehm leichten Wind.</p>
<p>Wir haben am heutigen Tag nur eine Kurzstrecke zu bewältigen. Der Rotweinwanderweg endete ja in Altenahr. Und so habe ich für die heutige Etappe den Ahrtalradweg ausgewählt. Der verläuft ohne wesentliche Steigungen immer <a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110654.jpg" rel="lightbox[2155]" title="P1110654_thumb"><img class="alignright size-full wp-image-2162" title="P1110654_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110654_thumb.jpg" alt="" width="137" height="183" /></a>längs der Ahr, die hier den Charakter eines lieblichen Wiesen-Flüssleins hat. Zum Glück überholen uns nur ganz am Anfang ein paar Radfahrer, danach sind wir fast ganz allein unterwegs und können uns gemütlich unterhalten – Monika mit Sigrun, Eckhard mit mir.</p>
<p>Nur ab und zu mal machen wir einen kurzen Stopp wegen eines Fotos – dann geht es fröhlich weiter.</p>
<p>Das ist heute Genuss wandern pur. Natürlich sind wir glücklich, dass wir für unsere Berliner Freunde solch prächtiges Wetter haben und dass sich der gewählte Weg als so angenehm herausstellt.</p>
<p>In Ahrbrück endet heute die Bahnlinie der Ahrtalbahn. Doch der ehemalige Bahndamm dient jetzt als Rad- und Wanderweg. Fürs Wandern wäre zweifellos ein Wiesenweg günstiger als der Asphalt-Belag, doch es stört uns nicht allzu sehr.</p>
<p><a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110657.jpg" rel="lightbox[2155]" title="P1110657_thumb"><img class="alignleft size-full wp-image-2164" title="P1110657_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110657_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>Unser Vesper genießen wir etwas ungewöhnlich – sitzend auf dem Tisch, die Füße auf der Sitzbank. Der Grund ist ganz einfach: angesichts des hohen Grases um die Tischgruppe herum haben wir Respekt vor den Zecken.</p>
<p>An Hönningen geht es vorbei und an Liers, kleinen schmucken Orten.</p>
<p>Noch vor 13 Uhr haben wir Dümpelfeld passiert und wissen: der nächste Ort ist<a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110672.jpg" rel="lightbox[2155]" title="P1110672_thumb"><img class="alignright size-full wp-image-2166" title="P1110672_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1110672_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a> unser Tagesziel Insul.</p>
<p>Im Gasthof Insul werden wir freundlich empfangen.</p>
<p>Eckhard holt sein Auto aus Altenahr – mit Freude berichtet er uns über die dabei zuteil gewordene Hilfsbereitschaft fremder Menschen, die den an der Bushaltestelle Wartenden nach seinem Weg fragten und ihn mitnahmen.</p>
<p>Wir fragen nach einem Kaffee und evtl. etwas Kuchen. Nein, den habe man heute nicht. Aber wie wäre es mit einem Eis? Jawohl, das genehmigen wir uns.</p>
<p><a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1020968.jpg" rel="lightbox[2155]" title="P1020968_thumb"><img class="alignleft size-full wp-image-2168" title="P1020968_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1020968_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>Und wir werden herzlich eingeladen zur heutigen Eröffnung der Biergartensaison, die örtliche Blaskapelle sei auch anwesend und für €12,50 pro Person wären wir beim Grill-Buffet dabei.</p>
<p>Das lassen wir uns nicht zweimal sagen, zumal die Vorbereitungen im Hofe schon anlaufen. <a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1020973.jpg" rel="lightbox[2155]" title="P1020973_thumb"><img class="alignright size-full wp-image-2158" title="P1020973_thumb" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1020973_thumb.jpg" alt="" width="244" height="183" /></a>Wir machen noch einen Bummel durch den hübschen Ort und erfahren an einer Schautafel, dass der ungewöhnliche Name “Insul” von “Insel” stammt: die Ahr gabelte sich früher oberhalb des Dorfes und floss in zwei Armen um ihn herum.</p>
<p>Rechtzeitig zur Eröffnung sind wir zurück, die Blaskapelle legt sich mächtig ins Zeug – die Speisen vom Grill sowie ein guter Wein dazu sind ein angenehmer Ausklang dieses sonnigen Tages.</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/04/von-altenahr-nach-insul-134-km/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Ahrweiler nach Altenahr 20,2 km</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/02/von-ahrweiler-nach-altenahr-202-km/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/02/von-ahrweiler-nach-altenahr-202-km/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 17:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Ahrweiler]]></category>
		<category><![CDATA[Altenahr]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster Kalvarienberg]]></category>
		<category><![CDATA[Marienthal]]></category>
		<category><![CDATA[Mayschoß]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2122</guid>
		<description><![CDATA[Donnerstag, 10. Juni 2010 Bei einem guten Frühstück erzählt uns der alte Herr des Hauses Einiges über die unvollendete Bahnstrecke oben am Berg, über die Kilometer langen Tunnel und über die Zuflucht der Bewohner in diese nach der Bombardierung der Stadt im Winter 1945. Wir sollten nur mal schauen, wir kämen ja auf dem Rotweinweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag, 10. Juni 2010</p>
<p>Bei einem guten Frühstück erzählt uns der alte Herr des Hauses Einiges über die unvollendete Bahnstrecke oben am Berg, über die Kilometer langen Tunnel und über die Zuflucht der Bewohner in diese nach der Bombardierung der Stadt im Winter 1945. Wir sollten nur mal schauen, wir kämen ja auf dem Rotweinweg da oben lang.</p>
<div id="attachment_2127" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Wir verlassen Ahrweiler" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106052.jpg" rel="lightbox[2122]"><img class="size-full wp-image-2127 " title="Ahrweiler" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106052_thumb.jpg" alt="Wir verlassen Ahrweiler" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Wir verlassen Ahrweiler</p></div>
<p>Es setzt Regen ein, kaum dass wir das Hotel verlassen haben. Das ist blöd – ein Stückchen eher, und wir hätten Anorak und Rucksack-Überzug noch in Ruhe anlegen können.</p>
<p>Der Hinweis, wie es hoch zum Rotweinwanderweg geht, ist deutlich genug. Im Regengrau bleibt die hübsche Stadt Ahrweiler hinter uns zurück.</p>
<p>Trotz dieser guten Markierung stellen wir weit oben am Wald fest, dass wir falsch gegangen sind. Wir hätten unten am ehemaligen Regierungsbunker abbiegen müssen. Nun, so holen wir etwas Weg hinzu – schließlich laufen wir uns ja immer besser ein, den Rucksack merken wir schon kaum noch.</p>
<div id="attachment_2129" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Ein Blick über die Stadt" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106082.jpg" rel="lightbox[2122]"><img class="size-full wp-image-2129 " title="Ahrweiler_oben" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106082_thumb.jpg" alt="Ein Blick über die Stadt" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Blick über die Stadt</p></div>
<p>Wir genießen den sehr schönen Blick auf die Stadt und das Kloster Kalvarienberg von hier oben. Die tief hängenden Wolken im Tal geben der Landschaft einen eigenartigen Reiz. Sie sind fast auf die Höhe von Hotel Hohenzollern herab gesunken.</p>
<div id="attachment_2131" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Woher der Rotwein-Wanderweg wohl seinen Namen hat?" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106103.jpg" rel="lightbox[2122]"><img class="size-full wp-image-2131 " title="Weinberge" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106103_thumb.jpg" alt="Woher der Rotwein-Wanderweg wohl seinen Namen hat?" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Woher der Rotwein-Wanderweg wohl seinen Namen hat?</p></div>
<p>Wenn wir es genau nehmen, sind wir eigentlich nur heute so richtig auf dem Original-Rotweinwanderweg unterwegs. Die Hanglagen der Reben werden immer steiler.</p>
<p>Sonne kommt jetzt heraus, aber das Laufen macht weiterhin großen Spaß.</p>
<p>Bei der mit Grün bewachsenen Ruine der ehemaligen Klosterkirche</p>
<div id="attachment_2133" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Hier wächst der Wein nicht nur am Berg" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106182.jpg" rel="lightbox[2122]"><img class="size-full wp-image-2133 " title="Marienthal" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106182_thumb.jpg" alt="Hier wächst der Wein nicht nur am Berg" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Hier wächst der Wein nicht nur am Berg</p></div>
<p>Marienthal geht es ja noch mit der Neigung der Weinberge. Aber an der “Bunten Kuh”, bei Dernau, Rech und Mayschoß muss man wohl alpinistische Fähigkeiten haben, um in einigen der dortigen Steillagen Weinbau zu betreiben.</p>
<p>Kein Wunder, dass der hier geerntete Rotwein seinen Preis hat.</p>
<div id="attachment_2137" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Hier liegt die Weinerzeugungsrate bei erstaunlichen 750:1" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106333.jpg" rel="lightbox[2122]"><img class="size-full wp-image-2137 " title="Mayschoß" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106333_thumb.jpg" alt="Hier liegt die Weinerzeugungsrate bei erstaunlichen 750:1" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Hier liegt die Weinerzeugungsrate bei erstaunlichen 750:1</p></div>
<p>Der Ort Mayschoß ist allein schon von der Lage her wunderschön – und wenn man dann noch liest, dass hier bei 1.000 Einwohnern im Jahr 750.000 Liter Wein erzeugt werden, bekommt man das Grübeln. </p>
<div id="attachment_2135" class="wp-caption alignright" style="width: 147px"><a title="Unser Wegweiser" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106212.jpg" rel="lightbox[2122]"><img class="size-full wp-image-2135 " title="Wanderzeichen" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106212_thumb.jpg" alt="Unser Wegweiser" width="137" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Wegweiser</p></div>
<p>Der berühmte “Arbeiter im Weinberg” – hier ist er Realität. Welcher Fleiß steckt drinnen in dem beliebten Getränk, wie viel Schweiß, wenn bei Sonne am Hang gearbeitet werden muss.</p>
<div id="attachment_2139" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Hoch über dem Weg tront die Burgruine Are" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106423.jpg" rel="lightbox[2122]"><img class="size-full wp-image-2139 " title="Are" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11106423_thumb.jpg" alt="Hoch über dem Weg tront die Burgruine Are" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Hoch über dem Weg tront die Burgruine Are</p></div>
<p>Vor Altenahr treffen wir auf die letzten Weinberge. Noch einmal grüßt uns das Zeichen des Rotweinwanderweges, die symbolische rote Traube.</p>
<p>Dann sehen wir Altenahr – steil gehen wir an der imposanten Kulisse der Ruinen der Burg Are hinunter zu unserem heutigen Etappenziel.</p>
<p>Eigentlich hätten wir noch Zeit, einen Blick zu werfen hinter die alten Mauern. Aber es reicht uns für den heutigen Tag.</p>
<div id="attachment_2125" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a title="Weinprobe mit Freunden" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1020953B2.jpg" rel="lightbox[2122]"><img class="size-medium wp-image-2125 " title="Weinprobe" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P1020953B2_thumb-300x133.jpg" alt="Weinprobe mit Freunden" width="300" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Weinprobe mit Freunden</p></div>
<p>Und außerdem werden wir ja heute von Sigrun und Eckhard erwartet,  die morgen die Etappe bis Insul mitgehen wollen.</p>
<p>Das Handy macht es möglich: Wir treffen uns zum Abendessen und zum Bummel durch das Städtchen mit einer gemütlichen Weinprobe.</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/07/02/von-ahrweiler-nach-altenahr-202-km/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Niederdürenbach nach Ahrweiler 18,3 km</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/30/von-niederdurenbach-nach-ahrweiler-183-km/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/30/von-niederdurenbach-nach-ahrweiler-183-km/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 14:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Ahrweiler]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Neuenahr]]></category>
		<category><![CDATA[Königssee]]></category>
		<category><![CDATA[Niederdürenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Rodder Maar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2099</guid>
		<description><![CDATA[Mittwoch, 09. Juni 2010 Heute geht es zur 3. Etappe – doch zuvor genießen wir noch den Blick aus dem Hotelzimmer und ein ausgiebiges Frühstück. Es sind nicht nur die selbst hergestellten Konfitüren und der vorzügliche Kaffee – das Gespräch mit der Geschäftsführerin ist einfach herzerwärmend. Da steht jemand mit beiden Beinen im Leben, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch, 09. Juni 2010</p>
<div id="attachment_2105" class="wp-caption alignleft" style="width: 147px"><a title="Auch hier winkt Olbrück" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105372.jpg" rel="lightbox[2099]"><img class="size-full wp-image-2105 " title="Hotelblick" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105372_thumb.jpg" alt="Auch hier winkt Olbrück" width="137" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Auch hier winkt Olbrück</p></div>
<p>Heute geht es zur 3. Etappe – doch zuvor genießen wir noch den Blick aus dem Hotelzimmer und ein ausgiebiges Frühstück.</p>
<p>Es sind nicht nur die selbst hergestellten Konfitüren und der vorzügliche Kaffee – das Gespräch mit der Geschäftsführerin ist einfach herzerwärmend.</p>
<p>Da steht jemand mit beiden Beinen im Leben, hat Freude am Schaffen und an den Menschen, die als Gäste zu Besuch kommen.</p>
<p>Wir meinen, hier könnte ein geeigneter Ort für ein Treffen unserer Chemnitzer Freunde sein. Und so lassen wir uns noch einige der behaglichen Räumlichkeiten zeigen. Wirklich erste Klasse – trotz lediglich dreier zuerkannter Sterne.</p>
<p>Und dann ziehen wir endlich los, vorbei am neuen Maarhof hinauf zum Rodder Maar. Einst</p>
<div id="attachment_2107" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Eines der Augen der Eifel" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105462.jpg" rel="lightbox[2099]"><img class="size-full wp-image-2107 " title="Rodder Maar" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105462_thumb.jpg" alt="Eines der Augen der Eifel" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Eines der Augen der Eifel</p></div>
<p>trockengelegt, dient es nun wieder als kleiner See – eines der Eifeler Augen.</p>
<p>Auf der Höhe geht es bequem dahin, am Königssee vorbei, der sich als vollgelaufener ehemaliger Basalt – Steinbruch entpuppt. Diese Information finden wir an einer alten Feldbahn-Lore, die als Denkmal des einstigen Broterwerbs noch herumsteht.</p>
<p>Die Sonne kommt heraus, der Wind macht das Laufen sehr angenehm. Außerdem ist die Strecke nicht lang und führt fast ständig durch den Wald. Nur einmal geht es hinab in das Dorf Schalkenbach und dann steil wieder hinauf in den Wald, der hier aber seinen Charakter ändert: auf der alten Königsfelder Straße laufen wir durch Nadelwälder.</p>
<div id="attachment_2109" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Blick ins Siebengebirge" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105602.jpg" rel="lightbox[2099]"><img class="size-full wp-image-2109  " title="Steckenbergturm" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105602_thumb.jpg" alt="Blick ins Siebengebirge" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Blick ins Siebengebirge</p></div>
<p>Lange geht es durch den Wald, bis wir von den Wegzeichen nach rechts gewiesen werden – und bald stehen wir vor einem Aussichtspunkt, dem Steckenbergturm. Weit reicht von oben der Blick bis zum Siebengebirge – nur die nähere Umgebung ist dank der unterhalb des Turmes recht hoch gewachsenen Bäume nicht zu erkennen.</p>
<p>Den eigentlich vorgesehenen Weg über den Neuenahrer Berg und die</p>
<div id="attachment_2111" class="wp-caption alignright" style="width: 193px"><a title="&quot;irres Baumexemplar&quot;" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105652.jpg" rel="lightbox[2099]"><img class="size-full wp-image-2111 " title="irrer Baum" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105652_thumb.jpg" alt="&quot;irres Baumexemplar&quot;" width="183" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;irres Baumexemplar&quot;</p></div>
<p>Burgruine Neuenahr schenken wir uns – wir sind ja immerhin erst auf der dritten Etappe und noch beim “Einlaufen”. Statt dessen wählen wir einen eigenen, kürzeren Weg hinunter nach Bad Neuenahr, vorbei an irren Baumexemplaren, und erreichen Bad Neuenahr beim Kloster.</p>
<p>Heute geht es erstmals durch eine größere Stadt, also suchen wir nach einer Einkaufsmöglichkeit, um uns etwas Proviant für die nachfolgenden Tage zu beschaffen. Wir werden fündig und genehmigen uns vor dem Weiterlaufen noch Kaffee und Kuchen.</p>
<div id="attachment_2113" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Stadtmauer mit mächtigen Türmen" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105693jpg" rel="lightbox[2099]"><img class="size-full wp-image-2113 " title="Ahrweiler" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105693_thumb.jpg" alt="Stadtmauer mit mächtigen Türmen" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Stadtmauer mit mächtigen Türmen</p></div>
<p>Ahrweiler empfängt uns mit seiner tollen Silhouette – der Stadtmauer mit mächtigen Türmen.</p>
<p>Unser Hotel liegt direkt vor einem Tor. Nach leichtem Ärger mit der  Hotel –  Anmeldung (ich hatte die Bestätigung des Angebots versäumt) schauen wir dann doch zufrieden vom Balkon herunter auf die Stadt…</p>
<p>Der Abend sieht uns bei einem fröhlichen Bummel durch Stadt und</p>
<div id="attachment_2103" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Weinprobe" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P10209385.jpg" rel="lightbox[2099]"><img class="size-full wp-image-2103 " title="Weinprobe" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P10209385_thumb.jpg" alt="Weinprobe" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Weinprobe</p></div>
<p>Weinlokale – so dicht gedrängt haben wir noch nie den Roten und den Weißen angeboten bekommen.</p>
<p>Und da wir ja auf dem Rotweinwanderweg unterwegs sind</p>
<p>und danach zur Weißweingegend Mosel wollen, probieren wir eben beide Sorten.</p>
<div id="attachment_2117" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Stimmungsvolles Bild" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105913.jpg" rel="lightbox[2099]"><img class="size-full wp-image-2117 " title="Ahrweiler bei Regen" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105913_thumb.jpg" alt="Stimmungsvolles Bild" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Stimmungsvolles Bild</p></div>
<p>Regen setzt ein, die Gäste flüchten aus dem Hof ins Haus – wir waren clever und haben uns schon vorher ins Innere gesetzt.</p>
<p>Dann ziehen wir weiter.</p>
<p>Die regenfeuchte Stadt gibt beim scheidenden Licht noch ein paar stimmungsvolle Bilder her.</p>
<p>Und wir überlegen kurz, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in</p>
<div id="attachment_2115" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="lecker Wein" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105822.jpg" rel="lightbox[2099]"><img class="size-full wp-image-2115 " title="noch ein Schoppen" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105822_thumb.jpg" alt="lecker Wein" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">lecker Wein</p></div>
<p>unserem Leben nie wieder in Ahrweiler verweilen werden (da es ja noch so viel anderes Nicht-Gesehenes gibt…), und dass der Wein hier so lecker ist, und dass wir eigentlich noch einen Schoppen vertragen könnten.</p>
<p>Da kehren wir halt noch einmal ein.</p>
<p>Und wir bereuen es nicht…</p>
<p>Denn: das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken!</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/30/von-niederdurenbach-nach-ahrweiler-183-km/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Nickenich über Maria Laach nach Niederdürenbach 19 km</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/29/von-nickenich-uber-maria-laach-nach-niederdurenbach-19-km/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/29/von-nickenich-uber-maria-laach-nach-niederdurenbach-19-km/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Burgruine Olbrück]]></category>
		<category><![CDATA[Laacher Maar]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Laach]]></category>
		<category><![CDATA[Nickenich]]></category>
		<category><![CDATA[Niederdürenbach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2063</guid>
		<description><![CDATA[Dienstag, 08. Juni 2010 Auf dieser zweiten Etappe wollen wir uns etwas Zeit nehmen für Maria Laach. Der Start sollte gegen neun Uhr sein, doch es wird eine Stunde später – wir schlafen lange. Und das Frühstück lädt auch zum Verweilen ein. Die aus dunklem Gestein vulkanischen Ursprungs errichteten Häuser hatten uns schon gestern Abend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, 08. Juni 2010</p>
<p>Auf dieser zweiten Etappe wollen wir uns etwas Zeit nehmen für Maria Laach. Der Start sollte gegen neun Uhr sein, doch es wird eine Stunde später – wir schlafen lange. Und das Frühstück lädt auch zum Verweilen ein.</p>
<div id="attachment_2089" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P10208752.jpg" rel="lightbox[2063]" title="Nickenich"><img class="size-full wp-image-2089 " title="Nickenich" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P10208752_thumb.jpg" alt="Beeindruckende Naturstein-Gebäude" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Beeindruckende Naturstein-Gebäude</p></div>
<p>Die aus dunklem Gestein vulkanischen Ursprungs errichteten Häuser hatten uns schon gestern Abend beeindruckt.</p>
<p>Heute morgen führt unser Weg an ihnen vorbei – wieder hinauf auf die Höhe, immer Richtung Westen. Es ist ein wunderbarer Tag zum Wandern: sonnig, etwas Wind, ein paar hohe Wolken.</p>
<p>Der Anstieg hat uns ins Schwitzen gebracht. Wir freuen uns schon, dass</p>
<div id="attachment_2065" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Nachbau eines römischen Grabmals" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104442.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2065 " title="Tumulus" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104442_thumb.jpg" alt="Nachbau eines römischen Grabmals" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Nachbau eines römischen Grabmals</p></div>
<p>wir gleich in einen schattigen Waldweg eintauchen können. Da fällt unser Blick nach rechts auf ein kleines rundes Bauwerk. Es entpuppt sich als der Nachbau eines an dieser Stelle gefundenen römischen Grabmals, eines Tumulus.</p>
<p>Sehr gut gestaltete Schrifttafeln erklären, dass man hier in unmittelbarer Nähe auch ein sogenanntes Nischengrab fand. Die Besonderheit ist die Tracht der dargestellten Personen, die sowohl keltische wie römische Kleidungsstücke trugen – ein Hinweis für die allmähliche Assimilation der einheimischen (wohlhabenden) Gesellschaft mit der römischen.</p>
<p>Eine gelungen gestaltete Anlage!</p>
<div id="attachment_2069" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Fotoobjekt am Wegesrand" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104522.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2069 " title="Weinbergschnecke" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104522_thumb.jpg" alt="Fotoobjekt am Wegesrand" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Fotoobjekt am Wegesrand</p></div>
<p>Lange gehen wir nun im Wald aufwärts.</p>
<p>Und indessen ich mir Mühe gebe mit der Nahaufnahme dieser Weinberg-Schnecke –</p>
<p>nimmt Monika “Fahrt auf”</p>
<p>und ich habe größte Mühe, ihr zu folgen.</p>
<p>Dafür verpassen wir den Abzweig, den wir eigentlich gehen wollten, und kommen oben auf dem Kraterrand des Laacher Sees heraus.</p>
<p>Der sanft abfallende Weg hinunter nach Maria Laach (mit einer einzigen Steileinlage) ist mit vielen erklärenden Bildtafeln so etwas wie ein</p>
<div id="attachment_2071" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Geologie zum Anfassen" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104552.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2071 " title="Ascheablagerungen" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104552_thumb.jpg" alt="Geologie zum Anfassen" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Geologie zum Anfassen</p></div>
<p>Bilderbuch der Erdgeschichte. Die gewaltige Eruption, die das Laacher Maar schuf, – mit Ascheablagerungen, die man noch in Schweden und im Mittelmeerraum fand, – dürfte das Klima jener Zeit gewaltig beeinflusst haben. Man kann es sich gar nicht vorstellen, wenn man heute durch diese idyllische Landschaft geht.</p>
<div id="attachment_2073" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Klosterkirche Maria Laach" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104802.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2073 " title="Klosterkirche" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104802_thumb.jpg" alt="Klosterkirche Maria Laach" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Klosterkirche Maria Laach</p></div>
<p>Und dann liegt es auch schon vor uns – dieses Prachtexemplar einer romanischen Klosterkirche: Maria Laach.</p>
<p>Wir lassen uns viel Zeit, genießen die Stille im Halbdunkel des Kircheninneren und sind fasziniert von den vielen kleinen Details der Verzierungen des Bauwerks.</p>
<p>Der Löwenbrunnen erinnert uns an den in der Alhambra. Welches der</p>
<div id="attachment_2075" class="wp-caption alignright" style="width: 147px"><a title="Löwenbrunnen" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104937.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2075 " title="Löwenbrunnen" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104937_thumb.jpg" alt="Löwenbrunnen" width="137" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Löwenbrunnen</p></div>
<p>ältere ist, bleibt eine eigentlich gegenstandslose Frage. Brunnen dieser Art finden sich in jenen alten Zeiten mehrfach. Und wozu streiten um ein so schönes Bauwerk…</p>
<p>Wir reißen uns los. Die Karte sagt uns: Hinauf bis fast zur Autobahn, dann im Wald nach rechts weiter.</p>
<div id="attachment_2079" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Echse oder Märchenwesen?" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105162.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2079 " title="Goldene Blindschleiche" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105162_thumb.jpg" alt="Echse oder Märchenwesen?" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Echse oder Märchenwesen?</p></div>
<p>Und es ist wie im Märchen: Eine gute Fee in Gestalt einer goldenen Blindschleiche weist uns darauf hin, dass da gleich eine schöne Bank kommt, auf der wir dann gut vespern können.</p>
<p>Da aber Feen manchmal auch etwas boshaft sind, hat sie diese Bank verhext: die nahe Autobahn dröhnt uns die Ohren zu – so schön der Platz ansonsten auch ist…</p>
<div id="attachment_2096" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="...sieht romantischer aus, als es war" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P10208982.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2096 " title="Rastzeit" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P10208982_thumb.jpg" alt="...sieht romantischer aus, als es war" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">...sieht romantischer aus, als es war</p></div>
<p>Frisch gestärkt geht es weiter. Nach dem Waldstück sind wir richtig “oben draußen” und haben einen weiten Blick über das Land.</p>
<p>Wir unterqueren die A61, gehen erst einmal ein Stück in die falsche Richtung und haben dann bald Wehr vor uns. Das erste Mal sehen wir in der Ferne die Burgruine Olbrück.</p>
<div id="attachment_2083" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Erster Blickkontakt mit der Burgruine Olbrück" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105263.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2083  " title="Olbrück" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105263_thumb.jpg" alt="Erster Blickkontakt mit der Burgruine Olbrück" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Erster Blickkontakt mit der Burgruine Olbrück</p></div>
<p>Durch Wehr und dann durch eine Menge Wald sind wir rasch hindurch, bis wir dann in der Ferne eine Lokomotive pfeifen hören – und da kommt auch schon auf einer antiken Bahnlinie (antik ist für den Zustand des Gleiskörpers schon sehr geschmeichelt) der “Vulkanexpress” an geschaukelt.</p>
<div id="attachment_2087" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="antiker &quot;Vulkanexpress&quot;" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105332.jpg" rel="lightbox[2063]"><img class="size-full wp-image-2087 " title="Vulkanexpress" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11105332_thumb.jpg" alt="antiker &quot;Vulkanexpress&quot;" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">antiker &quot;Vulkanexpress&quot;</p></div>
<p>Die Fahrgäste aber scheinen das Ganze sehr zu genießen, sie winken uns lachend zu.</p>
<p>Die Burgruine Olbrück lassen wir links liegen – so sehr auch mein Burgen-Bezwinger-Trieb gegen diese Entscheidung rebelliert.</p>
<p>Denn es ist spät geworden, Maria Laach hat uns viel Zeit gekostet.</p>
<p>Von Weitem ist schon das Hotel Maarheide in Niederdürenbach zu sehen. Nur noch den Berg hoch und dann – dann erwartet uns eine freundliche Geschäftsführerin und führt uns in eine wunderschöne kleine Ferienwohnung mit getrenntem Wohn- und Schlafbereich. Das hätten wir hier zu diesem Preis nie erwartet. Und der Blick aus dem Fenster…</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/29/von-nickenich-uber-maria-laach-nach-niederdurenbach-19-km/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Andernach nach Nickenich 12,6 km</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/07/von-andernach-nach-nickenich-126-km/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/07/von-andernach-nach-nickenich-126-km/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Andernach]]></category>
		<category><![CDATA[Eifel]]></category>
		<category><![CDATA[Nickenich]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinhöhenweg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2048</guid>
		<description><![CDATA[Montag, 07. Juni 2010 Es geht endlich los! Aufstehen 3.30 Uhr. Wir erreichen noch den Bus 4.58 Uhr und haben am Bahnhof ausreichend Zeit. Der Triebwagen nach Nürnberg kommt pünktlich an &#8211; alles gute Vorzeichen für eine erlebnisreiche Wanderung? Wir hoffen es sehr. Monika sagte neulich einen bemerkenswerten Satz, der etwas Programmatisches bezüglich des Fernwanderns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montag, 07. Juni 2010</p>
<p>Es geht endlich los!</p>
<div id="attachment_2051" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Start am Bahnhof Chemnitz" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P10208702.jpg" rel="lightbox[2048]"><img class="size-full wp-image-2051  " title="Start am Bahnhof Chemnitz" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P10208702_thumb.jpg" alt="Start am Bahnhof Chemnitz" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Start am Bahnhof Chemnitz</p></div>
<p>Aufstehen 3.30 Uhr. Wir erreichen noch den Bus 4.58 Uhr und haben am Bahnhof ausreichend Zeit. Der Triebwagen nach Nürnberg kommt pünktlich an &#8211; alles gute Vorzeichen für eine erlebnisreiche Wanderung?</p>
<p>Wir hoffen es sehr.</p>
<p>Monika sagte neulich einen bemerkenswerten Satz, der etwas Programmatisches bezüglich des Fernwanderns hat. Nach diesem turbulenten Frühjahr mit Freude an restlichen Arbeiten in unserer Wohnung, fröhlichen Stunden mit den Enkeln, gemeinsamen Unternehmungen mit Freunden und schließlich einer sehr informativen Bildungsreise durch die Westtürkei meinte sie an einem Abend mit einem müden Blick: &#8220;Ich freue mich auf die Eifel-Tour. Endlich einmal Ruhe!&#8221;</p>
<p>Heute vor einem Jahr waren wir gerade auf der zweiten Etappe unserer Konstanz-Chemnitz-Strecke. Wir brauchten eine lange Zeit, um die vielen Eindrücke von damals zu verarbeiten und uns im Klaren zu werden, worin die Werte solch ausgiebigen Wanderns liegen. Die körperliche, konditionelle Seite ist eher ein &#8211; erwünschter &#8211; Nebeneffekt. Die Hauptsache ist das Finden zu sich selbst, zu innerer Ruhe. Wer es nicht selbst erlebt hat, mag meinen, das Laufen zu zweit sei langweilig &#8211; so dahin zu stapfen, Kilometer für Kilometer, bergauf, bergab, bei knalliger Sonne, bei strömendem Regen, mit der drückenden Last des Rucksacks auf dem Rücken. Von Zeit zu Zeit macht man sich gegenseitig auf etwas am Wegesrand aufmerksam oder fragt nach dem Befinden des Anderen. Und wenn man nicht gerade singt &#8211; was bei mir öfters, bei Monika nie vorkommt &#8211; dann schweigt man. Minuten lang, eine Viertelstunde lang. Man hängt seinen Gedanken nach.</p>
<p>Und das tut unendlich gut. Kein Radio, kein Fernsehen &#8211; nur Ruhe, wohltuende Ruhe.</p>
<p>Fernwandern eben!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<div id="attachment_2053" class="wp-caption alignright" style="width: 147px"><a title="Reichlich Wegemarkierung" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104182.jpg" rel="lightbox[2048]"><img class="size-full wp-image-2053  " title="Reichlich Wegemarkierung" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104182_thumb.jpg" alt="Reichlich Wegemarkierung" width="137" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Reichlich Wegemarkierung</p></div>
<p>Wir nähern uns Hof. Wir sind hundemüde und schlafen ein bisschen. Doch dann wird es langsam spannend, ob wir in</p>
<p>Nürnberg den IC nach Koblenz erreichen. Es klappt, auch in Koblenz und dann in Andernach sind wir pünktlich.</p>
<p>Und dann geht es los: ein Blick auf die Uhr – 13:30h.</p>
<p>Starten der beiden GPS-Empfänger und langsam  Tritt fassen. Der gut markierte Weg beschert uns einen steilen Anstieg durch den Wald, er wird immer steiler &#8211; dann haben wir oben einen herrlichen Blick auf den Rhein und zurück auf Andernach.</p>
<div id="attachment_2055" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Blick vom Höhenweg auf den Rhein" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104202.jpg" rel="lightbox[2048]"><img class="size-full wp-image-2055  " title="Blick vom Höhenweg auf den Rhein" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104202_thumb.jpg" alt="Blick vom Höhenweg auf den Rhein" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Blick vom Höhenweg auf den Rhein</p></div>
<p>Über eine längere Strecke verläuft der Weg im schattigen Wald – sehr angenehm bei diesem doch recht warmen Wetter. (Die Wetterfrösche haben sich wieder einmal selbst übertroffen…)</p>
<p>Wir stellen auf der Karte fest, dass wir ein wenig abkürzen können, wenn wir statt des eine Schleife schlagenden Weges einen steilen Grund hoch gehen – und es klappt diesmal. (Im Vorjahr haben wir nicht nur einmal auf solche Weise die Tour “verschlimmbessert”.)</p>
<p>Es folgt eine längere Strecke auf guten Feldwegen.</p>
<div id="attachment_2057" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Ein guter Feldweg..." href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104312.jpg" rel="lightbox[2048]"><img class="size-full wp-image-2057  " title="Ein guter Feldweg..." src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104312_thumb.jpg" alt="Ein guter Feldweg..." width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Ein guter Feldweg...</p></div>
<p>Dann sind wir plötzlich in einer Baustelle – hier werden tatsächlich für das viel gescholtene deutsche Stromnetz neue Leitungen gezogen.</p>
<p>Ein Bulldozer-Führer, der den Weg wieder einebnet, schwenkt sogar sein Planierschild zur Seite, um uns freundlich winkend durch zu lassen.</p>
<p>Wir bewundern die Monteure, die in luftiger Höhe die Hochspannungsleitung montieren.</p>
<div id="attachment_2059" class="wp-caption alignleft" style="width: 147px"><a title="... stoppt abrupt an einer Baustelle" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104352.jpg" rel="lightbox[2048]"><img class="size-full wp-image-2059  " title="... stoppt abrupt an einer Baustelle" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11104352_thumb.jpg" alt="... stoppt abrupt an einer Baustelle" width="137" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">... stoppt abrupt an einer Baustelle</p></div>
<p>Vorbei an einem Mennoniten-Friedhof und einzeln stehenden Bauernhöfen gelangen wir auf die Höhe, wo wir deutlich vulkanische Ablagerungsschichten an den Wegrändern erkennen. Darauf sind wir gespannt – auf die vulkanische Vergangenheit der Eifel, die ja noch gar nicht so lange zurückliegen soll.</p>
<p>Unser Zielort Nickenich beeindruckt uns mit seiner schönen Lage, mit Sauberkeit und frischen Häusern. Hier scheint es sich leben zu lassen! Dass wir aber auch eine Straße finden, die im Gedenken an einen im KZ ermordeten Pfarrer der Stadt benannt ist, überrascht uns positiv.</p>
<p>Das Hotel empfängt uns – klein, freundlich, angenehm. Wir haben es nach der kurzen Nacht, der langen Bahnfahrt und der Auftakts Wanderung unendlich satt, schlafen nach dem Duschen sofort ein und genießen nach einer Stunde Tiefschlaf bei einem kleinen Bummel die Ruhe des Ortes und ein zünftiges Abendbrot.</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/07/von-andernach-nach-nickenich-126-km/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir sind dann wieder mal weg…</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/07/wir-sind-dann-wieder-mal-weg%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/07/wir-sind-dann-wieder-mal-weg%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2039</guid>
		<description><![CDATA[Was war nicht alles los in den letzten Wochen. Gustav mit Ranzen Immer waren wir auf Achse. Beim 6. Geburtstag unseres Enkels Gustav in Aschheim bei München durften wir nicht fehlen – wir unterstützten ja den Geburtstagsmann beim Herbeischleppen des heiß ersehnten Schulranzens für den Kleinen. Das war Ende April. Dann ging es zurück nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was war nicht alles los in den letzten Wochen.</p>
<div id="attachment_2043" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><a title="Der &quot;Geburtstagsmann&quot; war fleißig" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11003332.jpg" rel="lightbox[2039]"><img class="size-full wp-image-2043" title="Der &quot;Geburtstagsmann&quot; war fleißig" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11003332_thumb.jpg" alt="Der &quot;Geburtstagsmann&quot; war fleißig" width="183" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Der &quot;Geburtstagsmann&quot; war fleißig</p></div>
<p>Gustav mit Ranzen Immer waren wir auf Achse. Beim 6. Geburtstag unseres Enkels Gustav in Aschheim bei München durften wir nicht fehlen – wir unterstützten ja den Geburtstagsmann beim Herbeischleppen des heiß ersehnten Schulranzens für den Kleinen.</p>
<p>Das war Ende April.</p>
<p>Dann ging es zurück nach Chemnitz – der alljährliche Ausflug mit der Runde unserer langjährigen Freunde folgte. Diesmal fuhren wir auf drei Tage in den Spreewald. Wir hatten Glück mit dem Wetter, vorausgesetzt man rechnet Mücken nicht zum Wetter. Die kleinen Biester hatten Anfang Mai bereits Hochsaison. “Es dauert nur 14 Tage” sagte unser Bootsführer. Was nützt das aber, wenn man genau in dieser Zeit zu Besuch ist…</p>
<p>Hagia Sophia Anschließend ging es fast nahtlos weiter. Nach langem Zögern hatten</p>
<div id="attachment_2041" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Das wohl bekannteste Wahrzeichen von Istanbul" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/F068A2.jpg" rel="lightbox[2039]"><img class="size-full wp-image-2041 " title="Das wohl bekannteste Wahrzeichen von Istanbul" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/F068A2_thumb.jpg" alt="Das wohl bekannteste Wahrzeichen von Istanbul" width="244" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Das wohl bekannteste Wahrzeichen von Istanbul</p></div>
<p>wir uns für eine einwöchige Studienreise durch die Westtürkei entschieden. Dank warmen sonnigen Wetters und eines hervorragenden Reiseführers war es ein großes Erlebnis. Er brachte es auf den Punkt, als er wieder einmal zeitiges Wecken verkündete: “Wir sind doch schließlich auf einer Rundreise – und nicht im Urlaub!”</p>
<p>Als wir zuhause waren, stauten sich die Erlebnisse im Kopf. Ein Glück, dass es die moderne Technik gibt. Eine Diashow am 28”-Bildschirm ist zudem allemal unterhaltender als Fernsehen. Und so konnten wir nachträglich die Eindrücke sortieren – und z. B. vom Bild der Hagia Sophia die störenden Verkaufsbuden abschneiden…</p>
<div id="attachment_2045" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Der Rottluffer Männerchor im Elsaß" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11103102.jpg" rel="lightbox[2039]"><img class="size-full wp-image-2045 " title="Der Rottluffer Männerchor im Elsaß" src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/07/P11103102_thumb.jpg" alt="Der Rottluffer Männerchor im Elsaß" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Der Rottluffer Männerchor im Elsaß</p></div>
<p>Chor in Barr Pfingsten wartete dann schon wieder ein besonderes Erlebnis auf uns: wir fuhren mit dem Rottluffer Männerchor zum Besuch nach Barr im Elsass. Die dreitägige Busreise in die Geburtsstadt des sächsischen Lokomotivenkönigs Richard Hartmann war nicht zuletzt dank der offenherzigen Art unserer französischen Partner tief beeindruckend. Hinzu kam, dass ein strahlend blauer Himmel über den Vogesen und der Rheinebene stand.</p>
<p>Die zwei Wochen nach Pfingsten hielten wir durch, genossen die Feier des 60. Geburtstages unserer Schwägerin Gudrun und am 6. Juni ein tolles Konzert des Chemnitzer Bläserquintetts C-Brass in der Lutherkirche, bevor wir am Abend spät noch nach dem Packen der Rucksäcke die einzige vorhandene Flasche Bier köpften: “Morgen früh sind wir sowieso hundemüde. Also kann es auch noch eine Viertelstunde später werden…”</p>
<p>Der Wecker stand auf 3:30 h.</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/06/07/wir-sind-dann-wieder-mal-weg%e2%80%a6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Wein liegt Wahrheit nur allein…</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/19/im-wein-liegt-wahrheit-nur-allein%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/19/im-wein-liegt-wahrheit-nur-allein%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 21:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2024</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwann in diesem Winter, der seinen Namen zu Recht trug, saßen Monika und ich am Abend bei einem Gläschen Rotwein zusammen und reflektierten zum wiederholten Male Erlebnisse von unserer vorjährigen Wanderung Konstanz – Chemnitz. Und dann sagte Monika doch den ungeheuren Satz: “Weißt Du, dass ich diese Strecke unbedingt noch einmal laufen möchte?” Mir verschlug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann in  diesem Winter, der seinen Namen zu Recht trug, saßen Monika und ich am  Abend bei einem Gläschen Rotwein zusammen und reflektierten zum  wiederholten Male Erlebnisse von unserer vorjährigen Wanderung Konstanz –  Chemnitz. Und dann sagte Monika doch den ungeheuren Satz: “Weißt Du,  dass ich diese Strecke unbedingt noch einmal laufen möchte?”</p>
<p>Mir  verschlug es fast den Atem. Und ich hielt mit Rotwein dagegen – nicht  nur mit dem im Glas: “Machen wir später, zu meinem 75. vielleicht – so  es uns da noch gibt. Doch wie wäre es mit dem Rotwein-Wanderweg im  Ahrtal? Der ist mir jüngst im Internet über den Weg gelaufen.”</p>
<p>Der  Rotwein gab dem Rotwein die Zustimmung. “Klingt interessant.” Und  wieder einmal hatte ich die Erlaubnis für ein Projekt, zu dem ich noch  meine Neugier auf die geheimnisvolle, weil ehedem an Vulkanen reiche  Eifel gesellte – und schließlich das wohlbekannte Endziel im <a href="http://www.weingut-kreuz-bauer.de/">Weingut Kreuz-Bauer</a> im  Moseldorf Minheim. Heraus kam eine Planung von 14 Etappen über 281 km,  beginnend in Andernach, vorbei am Laacher See und Maria Laach, hinüber  zum Ahrtal. Nach einem Abstecher nach Bad Münstereifel soll es  anschließend südwärts gehen – ins Herz der Vulkaneifel. Und ein paar  Tage Erholung zum Abschluss bei einem guten Weißwein in Minheim wären  die Belohnung fürs Durchhalten.</p>
<p>Und so ist der Plan:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="763">
<tbody>
<tr>
<td width="100">Von</td>
<td width="100">nach</td>
<td width="100">am</td>
<td width="50">km</td>
<td width="50">gesamt</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Andernach</td>
<td width="100">Nickenich</td>
<td width="100">Montag.07.06.2010</td>
<td width="50">12,6</td>
<td width="50">12,6</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Nickenich</td>
<td width="100">Niederdürenbach</td>
<td width="100">Dienstag.08.06.2010</td>
<td width="50">19,0</td>
<td width="50">31,6</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Niederdürenbach</td>
<td width="100">Ahrweiler</td>
<td width="100">Mittwoch.09.06.2010</td>
<td width="50">18,3</td>
<td width="50">49,9</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Ahrweiler</td>
<td width="100">Altenahr</td>
<td width="100">Donnerstag.10.06.2010</td>
<td width="50">20,2</td>
<td width="50">70,1</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Altenahr</td>
<td width="100">Insul</td>
<td width="100">Freitag.11.06.2010</td>
<td width="50">13,4</td>
<td width="50">83,5</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Insul</td>
<td width="100">Bad Münstereifel</td>
<td width="100">Samstag.12.06.2010</td>
<td width="50">26,1</td>
<td width="50">109,6</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Bad Münstereifel</td>
<td width="100">Blankenheim</td>
<td width="100">Montag.14.06.2010</td>
<td width="50">22,1</td>
<td width="50">131,7</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Blankenheim</td>
<td width="100">Ripsdorf</td>
<td width="100">Dienstag.15.06.2010</td>
<td width="50">8,5</td>
<td width="50">140,2</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Ripsdorf</td>
<td width="100">Hillesheim</td>
<td width="100">Mittwoch.16.06.2010</td>
<td width="50">25,4</td>
<td width="50">165,6</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Hillesheim</td>
<td width="100">Gerolstein</td>
<td width="100">Donnerstag.17.06.2010</td>
<td width="50">13,8</td>
<td width="50">179,4</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Gerolstein</td>
<td width="100">Daun</td>
<td width="100">Freitag.18.06.2010</td>
<td width="50">30,8</td>
<td width="50">210,2</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Daun</td>
<td width="100">Manderscheid</td>
<td width="100">Sonntag.20.06.2010</td>
<td width="50">22,9</td>
<td width="50">233,1</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Manderscheid</td>
<td width="100">Wittlich</td>
<td width="100">Montag.21.06.2010</td>
<td width="50">21,8</td>
<td width="50">254,9</td>
</tr>
<tr>
<td width="100">Wittlich</td>
<td width="100">Minheim</td>
<td width="100">Dienstag.22.06.2010</td>
<td width="80">26,5</td>
<td width="92">281,4</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Übrigens: Der erste Mitwanderer hat sich schon gemeldet – Eckhard,  der uns im vergangenen Jahr hinein nach Blaubeuren begleitete, will von  Altenahr nach Insul mitgehen. Auf dem Rotweinwanderweg…</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/19/im-wein-liegt-wahrheit-nur-allein%e2%80%a6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schuhe einlaufen!</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/19/schuhe-einlaufen/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/19/schuhe-einlaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 19:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2017</guid>
		<description><![CDATA[Monika trug sich bereits lange mit dem Gedanken einer erneuten Operation ihres Zehengelenks. Und nun standen Ort, Termin und ausführender Arzt bereits fest, quasi war das Messer schon gewetzt&#8230; Da kam das Schicksal in Gestalt eines ihrer Schulkameraden daher, der im 1. Leben Orthopäde war, manchen Fuß operiert hatte und entsetzt aufschrie: “Ja nicht, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Monika trug sich bereits lange mit dem Gedanken einer erneuten Operation ihres Zehengelenks. Und nun standen Ort, Termin und ausführender Arzt bereits fest, quasi war das Messer schon gewetzt&#8230;</p>
<p>Da kam das Schicksal in Gestalt eines ihrer Schulkameraden daher, der im 1. Leben Orthopäde war, manchen Fuß operiert hatte und entsetzt aufschrie: “Ja nicht, wenn Du keine Schmerzen hast!”</p>
<p>Langer Rede kurzer Sinn: Am Tage der abgesagten Operation kauften wir ein Paar erstklassige Wanderschuhe, ließen sie anschließend vom Orthopädieschuhmacher an der bewussten Stelle ein wenig weiten – und wanderten.</p>
<div id="attachment_2019" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Schloss Weesenstein im Müglitztal" rel="lightbox" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/06/P11000952.jpg"><img class="size-full wp-image-2019 " src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/06/P11000952_thumb.jpg" alt="Schloss Weesenstein im Müglitztal" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Schloss Weesenstein im Müglitztal</p></div>
<p>Am Karfreitag ging es mit unseren Freunden, den “Rentnern”, ins Müglitztal bis zum Schloss Weesenstein.</p>
<p>Mit etwas über 11 km hatte die Strecke genau die richtige Länge, um im Fall der Fälle auf Überraschungen von Seiten der Schuhe reagieren zu können. Aber alles war o.k.</p>
<p>Und da sich gewöhnlich erst bei Mehrtagestouren die Schwierigkeiten herausstellen, ging es am folgenden Tag, dem Ostersonnabend, wieder auf Achse. Diesmal waren Regina und Thomas mit von der Partie, die uns im vergangenen Jahr Sachsen-Fähnchen schwingend auf sächsischem Territorium willkommen hießen.</p>
<p>Nun ging es von Kloster Buch das Tal der Freiberger Mulde hinunter bis Leisnig und retour. Die rund 12 km voller Kurzweil bei bestem Frühlingswetter und auf gut zu gehenden Wanderwegen waren viel zu schnell vorbei.</p>
<div id="attachment_2021" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a title="Blick hinauf zu Kloster Buch" rel="lightbox" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/06/P11001372_thumb.jpg"><img class="size-full wp-image-2021 " src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/06/P11001372_thumb.jpg" alt="Blick hinauf zu Kloster Buch" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Blick hinauf zu Kloster Buch</p></div>
<p>Und die Schuhe? Einwandfrei, keine Blessuren an den Füßen.</p>
<p>So etwas verlangt nach mehr. Und als am 18. April endlich wieder ein Sonnen-Sonntag ins Haus stand, beschlossen wir, eine größere Strecke zu gehen. Ich wollte eigentlich eine ordentliche Tour in der Sächsischen Schweiz machen, aber Monika protestierte: “An einem Sonntag müssen wir als Rentner nicht auch noch das überlaufene Rathen noch voller machen. Dort fahren wir mal in der Woche hin. Heute geht es zu Fuß von der Haustür los!”</p>
<p>Und wo sie recht hat, hat sie recht! Also liefen wir von Chemnitz-Ebersdorf durch den Zeißigwald, an der (Ex-)Talsperre Euba vorbei zum Adelsberg und weiter zur Bus-Endhaltestelle Schösserholz. Weil da der Bus aber gerade vor der Nase weggefahren war, ging es weiter zu Fuß bis ins Beimlergebiet zur Straßenbahn. Leicht von der Sonne verbrannt und recht müde kamen wir zuhause an. Der GPS-Datalogger hatte 21,1 km notiert.</p>
<p>Monikas Knöchel hatte zwar geringfügig Schaden genommen, aber daran waren wohl eher die frisch gewaschenen Trekkingsocken schuld. Fazit: Es kann wieder los gehen auf große Tour!</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/19/schuhe-einlaufen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf ein Neues!</title>
		<link>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/06/auf-ein-neues/</link>
		<comments>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/06/auf-ein-neues/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 21:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedmar Erfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg im Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein-Wanderweg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/?p=2006</guid>
		<description><![CDATA[Die lange Pause im Blog bedeutete keine lange Pause beim Wandern, wenngleich der strenge Winter und die zeitweilige Betreuung der lieben Enkelkinder große Touren untersagten. Der 40. Geburtstag unseres Volker bescherte uns aber einen herrlichen Tag am letzten Januar-Samstag in Bayerns “höchst gelegenem Feuchtbiotop”, wie ein Spaßvogel einmal Kloster Andechs bezeichnete. Kälte, herrlicher Schnee und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die lange Pause im Blog bedeutete keine lange Pause beim Wandern, wenngleich der strenge Winter und die zeitweilige Betreuung der lieben Enkelkinder große Touren untersagten.</p>
<div id="attachment_2010" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Kloster Andechs verschneit" rel="lightbox" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/06/P10908794.jpg"><img class="size-full wp-image-2010  " src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/06/P10908794_small.jpg" alt="Kloster Andechs verschneit" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Kloster Andechs verschneit</p></div>
<p>Der 40. Geburtstag unseres Volker bescherte uns aber einen herrlichen Tag am letzten Januar-Samstag in Bayerns “höchst gelegenem Feuchtbiotop”, wie ein Spaßvogel einmal Kloster Andechs bezeichnete.</p>
<p>Kälte, herrlicher Schnee und strahlender Sonnenschein begleiteten uns beim Aufstieg von Herrsching aus, Schweinshaxen, Klosterbier und heftigster Schneefall während unseres “Kloster-Daseins”.</p>
<div id="attachment_2008" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a title="Abstieg im Vollmond" rel="lightbox" href="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/06/P1090945A4.jpg"><img class="size-full wp-image-2008  " src="http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/wp-content/uploads/2010/06/P1090945A4_small.jpg" alt="Abstieg im Vollmond" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Abstieg im Vollmond</p></div>
<p>Während wir ein Jahr zuvor auf spiegelblankem Eis ernsthaft um unsere heile Ankunft im Tale fürchten mussten, bot sich diesmal der Abstieg als das Traumerlebnis des Winters 2010 dar: die Wolken waren P1090945Averschwunden und hatten einem Vollmond Platz gemacht, der einen märchenhaft verschneiten Wald beleuchtete. Die Kinder trugen Fackeln und hatten so ihren zusätzlichen Spaß.</p>
<p>Der Pfahl eines Weidezaunes bot die Unterlage für diesen Schnappschuss – nur ein klein wenig Aufhellung bedurfte es anschließend noch…</p>
<!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blog.netzwerk-weitwandern.de/2010/04/06/auf-ein-neues/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
