Beitrag vom 13 Juli 2010
Sonntag, 13. Juni 2010.
Der Tag verspricht, ein wahrer Sonntag zu werden. Fröhlich ziehen wir am Vormittag hinein in die schöne Altstadt von Bad Münstereifel. Das angekündigte Treffen von Musikzügen aus der Umgebung bis hinein nach Holland hat so manchen Liebhaber der Blasmusik angelockt.
Ein hübsches Häuschen wird zum Verkauf angeboten. Es gefällt uns zwar, aber es wäre halt ein
bisschen sehr weit weg von unseren Kindern und Enkeln – und so löschen wir den diesbezüglichen Gedanken auch sehr rasch.
Bevor die Musikzüge zur großen Parade antreten, spielen sie an verschiedenen Plätzen der Stadt ihre meist recht schmissigen Stücke – an Zuschauern mangelt es nicht.
Wir haben uns mit Catrin & Tilo verabredet, die im Vorjahr zwei Etappen gemeinsam mit uns wanderten und die dereinst eine Zeit lang in Bad Münstereifel wohnten.
Nach der Begrüßung bei einem Bier auf dem Festplatz der Musikveranstaltung, bei der gerade der Aufmarsch der Musikzüge seinen Gang nimmt, führen sie uns ein Stück durch ihre ehemalige Heimat.
Doch zuvor meldet sich der Hunger und wir fallen in eine urige Gaststätte ein, wo wir uns Bratwurst
mit Grünkohl bei einem weiteren Bier schmecken lassen. Wir haben zu kämpfen, denn großes Mittagessen haben wir uns im Laufe der vergangenen Woche fast abgewöhnt.
Darum hinaus in den Sonnenschein und gelaufen! Ein Stückchen geht es auf der Stadtmauer entlang, mit schönem Überblick über das Städtchen.
Auch in ein Café kehren wir ein, doch es stellt sich eher als ein Fehlgriff heraus. Zumindest bekamen wir vom Kaffee keine Herzbeschwerden.![]()
Die Zeit vergeht wie im Fluge – Catrin und Tilo sind solch fröhliche Gesprächspartner, dass es uns richtig leid tut, uns am späten Nachmittag wieder von ihnen verabschieden zu müssen. Und dann lotsen sie uns noch mit bis zu ihrem Auto – und drücken uns eine gute Flasche Rotwein in die Hand. Wir sagen doppelt Dankschön – das ist für den bevorstehenden Abend genau das Richtige.
Auf dem Weg zu unserem Hotel folgen wir Tilos Tipp und kehren in einer echt italienischen Eisdiele ein: der dortige Eisbecher ist nicht nur lecker, er wird zudem noch von einer hübschen jungen Frau mit soviel natürlicher Fröhlichkeit serviert, dass die gesamte Gaststätte Heiterkeit ausstrahlt. Wie man in den Wald ruft…
Ein steinerner Mönch im Stadttorturm wünscht uns einen guten Weg zu unserem Hotel. Ade für
heute!
Der Abend beschert uns ein kleines Abendbrot, einen guten Schluck Rotwein und den 4:0 – Auftaktsieg der deutschen Fußballer gegen Australien. Ja, und bald vergessen: einen Wetterbericht mit guten Aussichten für die nächsten zwei Tage.